Zwei Jahrzehnte openthinclient –
Ein Erfolgsmodell im Labor Blackholm

🚧 Ausgangssituation und Herausforderungen

Marco Rauhut ist seit über 30 Jahren IT-Leiter beim Labor Blackholm und leitet ein Team von sieben Mitarbeitenden aus den Bereichen Server, Infrastruktur, Sicherheit, Patchmanagement, Order Entry System und Datenfernübertragung (DFÜ).

Bereits in den Jahren 1996 bis 1998 nutzte das Labor serielle Terminals (VT100 über RS232) mit rein textbasierter Anzeige. Der erste Modernisierungsversuch bestand im Einsatz von Linux- Rechnern, wurde jedoch schnell durch ThinClients von Neoware ersetzt. Die Grundidee war vielversprechend, doch die Hardware erwies sich als unzuverlässig. Weitere Versuche mit Geräten anderer Hersteller wie Itona und Rangee führten dazu, dass im Haus drei unterschiedliche Verwaltungssysteme gleichzeitig im Einsatz waren – ein untragbarer Zustand in Bezug auf Wartung und Sicherheit.

Thin Clients im Labor
Mitarbeiter im Labor mit Thin Client

⚙ ️ Umsetzung mit openthinclient 

Die Lösung kam schließlich mit openthinclient – und sie funktionierte von Anfang an problemlos. Alle vorhandenen Clients und PCs konnten sofort per PXE-Boot mit openthinclient betrieben werden. Die Umgebung wird seit über zwei Jahrzehnten kontinuierlich aktualisiert, wobei sich eines nie geändert hat: die Stabilität der Lösung.

Besonders hervorgehoben wird die einfache zentrale Verwaltung: 
Fällt ein Client aus, ist der Arbeitsplatz innerhalb von 30 Minuten wieder einsatzbereit – inklusive Gerätewechsel, MAC-Adresse im Manager ändern und Neustart. Die Konfiguration im openthinclient-Manager ist ein Kinderspiel. 
„Am längsten dauert es, in den Keller zu gehen und einen neuen ThinClient zu holen“, so Herr Rauhut schmunzelnd.

Mitarbeiter im Labor mit Thin Clients

💡 Technische Anforderungen

Auf den ThinClients läuft hauptsächlich die Laborsoftware Melos der Firma Lablions, lokal ausgeführt als Linux-Anwendung, per NFS-gemounter und mit einer Datenbank verbunden. Weitere zentrale Anwendungen:

  • Order-Entry-System (Barcode-Erstellung für Proben)
  • Auftragserfassungssystem (Eingang per Online-Anbindung aus der Arztpraxis und gescannter Papieraufträge)
  • Fax-Software (wegen rechtlicher Anforderungen: ca. 1.500 Faxe pro Tag)
  • Tourenplanung und Tourmonitor
  • Warenwirtschaftssystem für Labor-Verbrauchsmaterialien
  • Quittungstool

Ein Großteil der Software wurde von Herrn Rauhut selbst in PureBasic entwickelt, was plattformübergreifende Kompilierung (Windows & Linux) ermöglicht. Die Anwendungen werden über die Custom-Logik des openthinclient-Servers den Clients bereitgestellt und lokal ausgeführt.

🎯 Fazit und Feedback

Ein großer Vorteil aus Sicht der IT-Leitung ist die Sicherheit:
Da die Clients per PXE gebootet werden, ist nach jedem Neustart ein frisches System geladen – Malware kann sich nicht dauerhaft festsetzen. Hinsichtlich Schadsoftware analysiert man den openthinclient-Server und fertig, mehr ist nicht zu tun. Auch wenn die Lösung im Labor Blackholm nicht klassisch mit
Terminal-Server oder Citrix arbeitet, sondern als zentrales Managementsystem für Linux-Clients fungiert, ist IT-Leiter Marco Rauhut rundum zufrieden:

„Ich würde openthinclient jederzeit weiterempfehlen!“
(Marco Rauhut seit über 30 Jahren IT-Leiter beim Labor Blackholm)

Thin Clients im Großraumlabor

Labor Blackholm MVZ GmbH

Das Labor Blackholm MVZ in Heilbronn steht für moderne und präzise Labordiagnostik. Ein erfahrenes Team aus Fachärztinnen, Fachärzten und Laborprofis bietet ein breites Spektrum an klinisch-chemischen, mikrobiologischen und molekularen Analysen. Mit digitaler Technik und höchsten Qualitätsstandards sorgt Labor Blackholm für zuverlässige Ergebnisse und versteht sich als kompetenter Partner im Gesundheitswesen

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