Hunderte Clients. 24/7 im Einsatz.
IT die durchhält: openthinclient im Klinikbetrieb

🚧 Ausgangssituation und Herausforderungen

Mit einer stetig wachsenden Zahl an Patienten und einem hohen Anspruch an Verfügbarkeit, Datenschutz und Effizienz stand das Universitätsklinikum Essen im Bereich der IT-Infrastruktur vor einigen Herausforderungen. Insbesondere die Verwaltung und Wartung der ThinClients sowie die Integration neuer Softwarekomponenten erforderte flexible, zukunftssichere Lösungen.

• „Veraltete“ IGEL ThinClients, die sich nicht mehr aktualisieren ließen
• Hohe Anforderungen an Datensicherheit, Verfügbarkeit und Systemstabilität
• Komplexe Netzwerkinfrastruktur mit vielen Gebäuden
• Bedarf an einheitlicher zentraler Verwaltung und schneller Austauschmöglichkeit bei Hardwaredefekten
• Notwendigkeit zur Integration von Authentifizierungsverfahren wie Smartcard-Login und 2-Faktor-Anmeldung

Thin Client Arzt Uniklinik Essen
Thin Clients in der Zentralsterilisation 2

⚙ ️ Umsetzung mit openthinclient 

Der erste Kontakt zwischen dem Universitätsklinikum Essen und openthinclient entstand im Jahr 2010 auf der CEBIT. Vertreter beider Seiten kamen dort ins Gespräch – unter anderem über die Herausforderungen mit bestehenden ThinClient-Systemen, die sich nicht mehr auf neue Softwarestände aktualisieren ließen. Die eigentliche Entscheidung für  openthinclient fiel kurz darauf – im Rahmen eines erfolgreichen Tests mit der vorhandenen IGEL-Hardware. Seitdem wurde openthinclient konsequent als zentrale Plattform für den ThinClient-Betrieb im UK Essen etabliert und weiterentwickelt.

Lösungsweg und Implementierungsschritte:
• Gezielter Testlauf mit bestehenden IGEL-Clients
• Erfolgreiche Nutzung des aktuellen Citrix-ICA-Clients
• Beschaffung neuer openthinclient-Hardware 
  mit integrierter LWL-Netzwerkkarte (FTTD – Fibre to the Desk)
• Integration einer Single-Sign-On-Lösung (Evidian)
• Produktivbetrieb im Echtzeitumfeld (24/7), 
  u. a. auf Stationen, in der Patientenaufnahme und in Laborbereichen

💡 Technische Anforderungen

Die IT-Infrastruktur des UK Essen verlangt nach einer Lösung, die
stabil, sicher und leicht administrierbar ist. openthinclient erfüllt
diese Anforderungen durch zentrales Management, Netzwerkboot
per PXE und eine hardwareunabhängige Systemarchitektur.
Neue Geräte sollen in kürzester Zeit produktiv genutzt werden
können – ganz ohne manuelle Konfiguration vor Ort.

• Glasfaseranschlüsse (LWL) bis zum Arbeitsplatz 
  für potentialfreie, störungsresistente Verbindungen
• PXE-Boot, keine lokale Softwareinstallation notwendig.
  Dies bedeutet, dass bei einem Diebstahl von Hardware keine
  Patientendaten das Haus verlassen würden
• Smartcard-Login SSO
• Citrix, KIS-System Medico (CompuGroup Medical)
• SHA, CATO, RIS, PACS, Laborsoftware, Intranet, Microsoft Office, SAP
• Möglichkeit zum schnellen wechseln defekter Geräte ohne erneute
  Installation oder Konfiguration

🎯 Fazit und Feedback

openthinclient ist seit 2010 fester Bestandteil der IT-Infrastruktur des 
Universitätsklinikums Essen – stabil, sicher und wartungsarm. Besonders in 24/7-Bereichen wie Stationen, der Sterilgutversorgung  oder der Patientenaufnahme hat sich die Lösung bewährt.

Ein großer Vorteil: Auf den Clients wird nichts installiert.  

Störungen oder Ausfälle? Nahezu keine.

„Die meisten ThinClients sind 24×7 im Einsatz. Sollte es zu einem Ausfall eines Geräts kommen, nimmt der zuständige Service-Mitarbeiter ein neues Gerät aus dem Lager, steckt Kabel für Bildschirm, Tastatur, Maus, Netzwerk um und trägt schließlich die MAC-Adresse des neuen TCs im openthinclient-Manager und im DHCP ein. Nach dem Hochfahren des Geräts kann nun der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin auf Station wie gehabt die Smartcard in den Leser stecken und somit innerhalb weniger Minuten mit der Arbeit fortfahren.“ 

„openthinclient hat sich über die Jahre als äußerst zuverlässige Lösung im UK Essen erwiesen. Während der gesamten Einsatzdauer gab es nahezu keine Störungen oder Ausfälle, die den Betrieb des Krankenhauses beeinträchtigt hätten. Das soll auch in Zukunft so bleiben…“

(Alexandra Emmerich, EDV-Systemtechnik)

Mitarbeiter in der Zentralsterilisation mit Thin Client

Universitätsklinikum seit 1963

Aufgenommen hat das heutige Universitätsklinikum seine Arbeit 1909 als „Städtische Krankenanstalt“ mit vier Kliniken. Seitdem hat sich das UK Essen stetig vergrößert, weiterentwickelt und 1963 universitären Status erlangt. Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das UK Essen heute das größte an einem Standort zentrierte Universitätsklinikum des Ruhrgebiets und damit das „Klinikum der Metropole Ruhr“. Mit 1.300 Betten und über 8000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern behandelt das UK Essen im Jahr rund 55.000 Patientinnen und Patienten stationär und etwa 300.000 ambulant. Mit seinen vielen hochmodernen Kliniken und weiteren Gebäuden ist das Uniklinikum eine kleine Stadt in der Stadt.

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